Die Steuererklärung

Wer in Deutschland eine Steuererklärung abgeben muss oder soll, sieht sich oft mit einer enormen Menge an Daten und Dokumenten konfrontiert. Die Aufstellung einer solchen Erklärung betrifft sowohl diejenigen, die zu einer Aufstellung verpflichtet sind, als auch alle, die auf freiwilliger Basis eine Steuererklärung einreichen sollen. Letzteren wird dabei dringend angeraten, dies auch zu tun. Immerhin lohnt es sich in fast allen Fällen, eine freiwillige Steuererklärung abzugeben: die Summe an Steuern, die man zu viel gezahlt hat und zurück erhält, ist meist drei- bis vierstellig. Wer also bisher als Arbeitnehmer noch nie in Erwägung gezogen hat, eine Steuererklärung aufzustellen, sollte dies vielleicht überdenken.

Bei einer Antragsveranlagung

So stellt sich also die Frage, ob man überhaupt eine Steuererklärung abgeben muss oder kann. Grundsätzlich von den sogenannten Pflichtveranlagungen betroffen sind alle diejenigen, deren Einkommen einen bestimmten Grenzwert übersteigt: allerdings nur im Falle einer Selbständigkeit. Bezieht man als Angestellter ein festes Gehalt, werden diesem vor der Auszahlung bereits sämtliche Steuern etc. abgezogen. Wer nicht selbstständig tätig ist, kann natürlich trotzdem auf freiwilliger Basis eine Steuererklärung einreichen. Das nennt man dann Antragsveranlagung. Dafür müssen lediglich die entsprechenden Formulare korrekt ausgefüllt an das zuständige Finanzamt übermittelt werden. Wer dies in Anspruch nimmt, wird höchstwahrscheinlich mit einer Software oder Ähnlichem ausreichend versorgt sein. Es gibt heutzutage im Internet eine Menge Programme, die Hilfestellung leisten und einem bereits einiges an Arbeit abnehmen.

Bei einer Pflichtveranlagung

Ist man zur Aufstellung verpflichtet, ist es mit einer simplen Computersoftware oftmals nicht wirklich getan. Immerhin gibt es eine Menge zu beachten und die Aufstellung einer Steuererklärung ist um einiges komplizierter als bei einem Arbeitnehmer. Jeder, der ungewöhnliche und komplizierte Einkommensquellen hat, sollte den Gang zum Steuerberater in Erwägung ziehen. Denn wenn man hierbei den Überblick verliert, können sich schnell Fehler einschleichen, die zu finanziellen Einbußen und eigentlich vermeidbarem Stress mit dem Finanzamt führen. Wer als Unternehmer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich an einen Experten wenden. Mit der Hilfe einer Steuerkanzlei in Regensburg ist es möglich, Rückerstattungen der gezahlten Steuern zu erhalten. Wer hingegen ungenau arbeitet, muss in einigen Fällen sogar mehr zahlen als vorerst gedacht. Die Steuerberatung bei einem Fachmann hat gegenüber Computerprogrammen auch den Vorteil, dass Fragen und Probleme um einiges genauer und individuell auf den Kunden zugeschnitten gelöst werden können. Die Kosten, die durch eine Steuerberatung entstehen, sind oft geringer, als der Schaden, der durch inkorrekte und ungenaue Angaben bei der einzureichenden Erklärung entstehen kann.

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